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Kākāpō-Party

· Quelle: Simon Willison

Simon Willison erzählte, wie er künstliche Intelligenz nutzte, um eine festliche Animation von Kákapos zu erstellen, die er am Ende seiner Rede beim WeAreDevelopers World Congress North America präsentierte. Aus drei Fotos des Vogels ließ er Claude Opus 5.5 ein „Pixel‑Art“ mit mindestens zwanzig Kákapos generieren, die im HTML 5‑Canvas springen und Konfetti werfen. Claude produzierte eine komplette Web‑Seite mit der Animation, die Willison herunterlud und anschließend mit Claude Code in ein fünfzehntisekündiges Video umwandelte. Dafür setzte er Playwright ein, ein Browser‑Automatisierungs‑Framework, und schrieb ein kurzes Skript, das die lokale HTML‑Datei öffnete, eine Reihe von Klicks auf verschiedene Bereiche des Canvas auslöste und den Bildschirm aufzeichnete. Das Ergebnis war ein Clip, den er in seine Abschlussfolie einfügte. Der Code, bestehend aus nur wenigen Zeilen, legt die Videoauflösung, die Tastatur‑Sequenz und die Wartezeit fest, damit das Konfetti synchron erscheint.

Die Demonstration zeigt, dass Sprachmodelle visuelle Inhalte erzeugen können und in Kombination mit Automatisierungstools sofort einsatzbereite Multimedia‑Materialien für Präsentationen liefern, ohne tiefgehende Programmierkenntnisse zu erfordern. Der Fall verdeutlicht das Potenzial generativer KI, die Erstellung von visuellen Ressourcen für Veranstaltungen und professionelle Kommunikation zu beschleunigen.

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