Science Corporation implantiert ihr augenwiederherstellendes Chip bei ersten Stargardt-Patienten
· Quelle: TechCrunch AI
Science Corporation hat die Implantation ihres visuellen Wiederherstellungschips bei dem ersten Patienten mit Stargardt‑Krankheit, einer erblichen Makuladegeneration, die zu fortschreitendem Sehverlust führt, angekündigt. Das Verfahren, das von dem medizinischen Team der Firma durchgeführt wurde, nutzte ein miniaturisiertes Elektroden‑Gerät, das direkt auf dem Sehnerv angebracht wurde, um die verbleibenden Sehzellen zu stimulieren und Signale an das Gehirn zu übertragen. Laut Projektverantwortlichen basiert der Implantat auf der zuvor für Gehirn‑Computer‑Interfaces (BCI) entwickelten Technologie und stellt einen wichtigen Schritt in Richtung Therapien dar, die Neurowissenschaft und Elektronik kombinieren, um sensorische Defizite zu korrigieren.
Die Ankündigung erfolgte auf der TechCrunch Disrupt‑Konferenz, wo Max Hodak, ehemaliger Präsident und Mitbegründer von Neuralink, erklärte, dass die Zusammenarbeit mit PRIMA Teil des Weges des Unternehmens zu fortgeschritteneren neuronalen Schnittstellen sei. Hodak betonte, dass die gewonnenen Erkenntnisse aus diesem klinischen Fall wertvolle Daten liefern würden, um das Chip‑Design zu verfeinern und die Sicherheit sowie Wirksamkeit langfristig zu bewerten.
Die Meldung ist bedeutsam, weil sie die Möglichkeit eröffnet, BCI‑basierte Behandlungen für bislang unheilbare Augenkrankheiten zu entwickeln, und könnte die Grundlage für zukünftige therapeutische Anwendungen legen, die elektronische Geräte mit dem zentralen Nervensystem verbinden.
Originalartikel lesen auf TechCrunch AI
Diese Zusammenfassung ist eine informationelle Synthese von dataqbs.com. Alle Rechte am Originalinhalt liegen beim Autor und dem genannten Medienunternehmen. Wir handeln ausschließlich als Kuratoren von Technologie-Nachrichten und beanspruchen keine Urheberschaft.